Guter Grund – der Ziegelboden im Keller

Ein Ziegelboden im Keller ist praktisch, pflegeleicht, sauber, schön und sorgt auf natürliche Weise für ein besseres Lagerklima.

Bei Feuchtigkeits- bzw. Trockenheitsproblemen in Kellern mit gestampftem Lehmboden oder Betonboden kann er gute Hilfe leisten.

Wenn der Keller zu feucht ist:
Viele alte Gewölbekeller haben einen gestampften Lehmboden, der für eine rege Befeuchtung des Kellers sorgt. Ist der Grundwasserspiegel zudem relativ hoch, kann es schnell zu feucht werden, der Boden wird schmierig, teilweise regelrecht matschig und der Keller muffig und schimmelig, wenn zudem die Lüftung unzureichend funktioniert.

Für die Lebensmittellagerung sind zwar hohe Werte über 90 % relative Luftfeuchtigkeit erwünscht, jedoch sollte der Lehmboden trotzdem „lederhart“, nicht nass sein.

in Ziegelboden verlegt auf einer kapillarbrechenden Schicht wie Kiesel verhindert die Weiterleitung der Erdfeuchte. Der Boden bleibt trocken und sauber. Der Keller wird insgesamt wieder besser nutzbar.

Wenn der Keller zu trocken ist:
Vor allem Betonkeller neigen zu Trockenheit und sind zur Lebensmittel- und Weinlagerung in der Regel ungeeignet. Es liegt daran, dass Beton zwar bedingt Feuchtigkeit aufnimmt, diese jedoch nicht mehr abgibt.
Gute Soforthilfe leistet hier ein Ziegelboden, der auf einem dünnen Sandbett verlegt wird. Er kann mit Wasser besprengt werden, das er sofort aufsaugt ohne Pfützen zu hinterlassen und allmählich über die Verdunstung wieder an die Raumluft abgibt. Mit Hilfe eines Hygrometers lässt sich herausfinden, wie oft diese Maßnahme notwendig ist.

Warum Ziegel einen so guten Feuchtehaushalt haben und deshalb klimaregulierend wirken, lesen Sie hier: Der Baustoff Ziegel

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