Gewölbeformen

Beim Tonnengewölbe läuft die gerade Wand gleichmäßig in den Bogen über. Ist die Rundung gleichmäßig halbkreisförmig, spricht man von einem romanischen Gewölbe oder Rundtonne. (Tonnengewölbe)
Ist das Gewölbe im Scheitel abgeflacht wird es zum Korbbogen, im Scheitel spitzer zulaufend zum gotischen Gewölbe oder auch Spitztonne genannt.
Das Kappengewölbe
Die ARCasa Kappengewölbe werden als sogenannte Segmentbogengewölbe auf beliebig hohe gerade Wände aufgesetzt. Je nach Größe des Radius und Gewölbebreite sind die Gewölbe im Stich eher niedriger und die Kappen entsprechend flacher. Als komplettes Rundbogenelement werden sie beiderseits auf die Auflager gesetzt.
Werden Kappengewölbe fortlaufend hinter- und aneinandergereiht, entsteht so die Preußische Kappendecke. Je nach Größe liegen die Gewölbe nur auf Unterzügen oder zusätzlich gestützt auf Pfeilern auf.
» Refernz Kloster Hegne
Die Stichkappengewölbe
Stichkappen sind kleinere rechtwinklig an ein Hauptgewölbe angeschlossene Tonnengewölbe, ähnlich wie bei Dachgauben.
Die Größe richtet sich nach der Nutzung. Eine Stichkappe, die lediglich Zugang oder Fenster zum Gewölbe ist, wird kleiner sein als eine Stichkappe, die beispielsweise eine Sauna oder einen Weinkeller beherbergt.
Architektonisch ergeben sich durch die Einplanung von Stichkappen besonders reizvolle Räumlichkeiten mit hohem praktischem Mehrwert.
» Referenz Großmann
Zwei sich symmetrisch im rechten Winkel schneidende Tonnengewölbe mit gleicher Scheitelhöhe ergeben ein Kreuzgewölbe.
Mit Kreuzgewölben lassen sich, wenn sie aneinandergereiht werden, auch weite Räume überspannen. Die einzelnen Gewölbe ruhen dann auf Pfeilern.



